| Land und Leute - Wissenswertes über Mallorca |
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Mallorca - Kleines Universum auf 3684 km²
Was wurde nicht schon alles geschrieben über die Hauptinsel der Balearen und die berühmteste aller Mittelmeerinseln. Oft verkannt und zeitweise in Verruf geraten durch Massentourismus und Ballermann-Kultur, erfreut sich vor allem das "andere Mallorca" jetzt wieder wachsender Beliebtheit. Keine andere Mittelmeerinsel bietet eine dermaßen abwechslungsreiche Landschaft: Kilometerlange Sandstrände; versteckte, kleine Badebuchten; schroffe Steilküsten; ausgedehnte Feucht- und Naturschutzgebiete, sowie eindrucksvolle Gebirgszüge, die in fruchtbare Ebenen übergehen, machen jeden Ausflug zu einem neuen, einzigartigen Erlebnis und brachten die französische Schriftstellerin George Sand zu folgendem Urteil: "Der schönste Ort an dem ich je gelebt habe". Neben herrlichen Landschaften besitzt Mallorca ein reiches, kulturelles Erbe und eine Hauptstadt in der das Leben - auch das Nachtleben - pulsiert und die den Vergleich mit Europas Hauptstädten nicht scheuen muss. "In Mallorca leben viele Mallorcas" wusste schon der spanische Literaturnobelpreisträger Camilo Jose Cela und jedes einzelne wartet nur darauf entdeckt zu werden.
Palma - Die Hauptstadt
Palmas Nachtleben hat Metropolenqualität. Aber Achtung: Die Pistengänger der Hauptstadt ziehen in der Regel erst gegen Mitternacht los, und zwar bevorzugt in die Bars und Pubs im Llotja-Viertel und auf dem Paseo Maritimo. Hier und am Parc de la Mar mischt sich, besonders in den Sommermonaten, Palmas Szenepublikum mit den Promis dieser Welt. Auf dem Passeig Maritimo befinden sich auch die legendäre Nobeldiscothek Tito`s von 1923 (Neueröffnung 1994) und die Promi-Disco Pacha. Ganz neu und sehr erfolgreich: Die After-Work-Parties am Mittwoch im Club 113 am Paseo Maritimo. Da geht es dann auch schon früher los. Die Auswahl riesig an Restaurants ist riesig. Neben traditioneller Inselkost und internationaler mediterraner Küche, können Restaurantbesucher auch exotische Speisen genießen: Japanische, indische und mexikanische Köstlichkeiten führen die Gäste überall in der Stadt in Versuchung. Die beliebtesten Shopping- und Flaniermeilen sind die Avenida Rei Jaume III, der Passeig des Born, und der Passeig de la Rambla (früher Via Roma). In den verwinkelten Gassen und Fußgängerzonen der Altstadt reiht sich ein Geschäft an das andere.
Shopping-Center:
Kathedrale La Seu Öffnungszeiten:
Museu de Arte Espanol Contemporaneo (Museum für zeitgenössische, spanische Kunst)
Poble Espanyol
In Portals Nous An diesem noblen Yachthafen trifft sich die Schickeria der Insel und die, die dazu gehören möchten.
In Santa Ponça Ein gepflegter Strand, ein schöner Yachthafen, zwei Golfplätze und zahlreiche Sportangebote (Tenniscenter, Tauchclub, Reitstall, Bootsverleih, Surfen, Wasserski) locken ein international gemischtes Publikum an.
In Peguera Moderner Badeort mit feinsandigen Stränden, der touristisch voll erschlossen und besonders von deutschen Urlaubern besucht wird. Zum Freizeitangebot gehören u.a. eine Tauchschule, ein Tenniscenter und ein Reiterhof.
In Port d`Andratx Das malerische Hafenstädtchen im äußersten Südwesten Mallorcas hat sich viel von seinem ursprünglichen Charme bewahrt und ist heute Ankerplatz für Sportboote und Badeort, der sich zum beliebten Treffpunkt von Promis und Superreichen entwickelt hat, die die Villen an den umliegenden Berghängen bewohnen. Es gibt eine Segel- und Tauchschule, sowie einen Bootsverleih. Der Ort bietet eine reiche Restaurant- und Kneipenszene und es lassen sich schöne Tagesausflüge unternehmen (z.B. zur Insel Dragonera). Mittwochs ist Wochenmarkt.
In Valldemossa Bereits aus der Ferne bietet Valldemossa einen atemberaubenden Blick auf die Natursteinhäuser des Dorfes, die sich um das berühmte Kartäuserkloster drängen , in dem einst der Komponist Frederic Chopin mit seiner Geliebten, der Dichterin George Sand überwinterte. Eine enge kurvenreiche Strasse führt hinunter zum Fischerort Port de Valldemossa.
In Deia Dieses reizvolle Dorf ist bekannt als Refugium für echte und vermeintliche Künstler. Links und rechts der schmalen Durchgangsstrasse drängeln sich kleine Geschäfte, Restaurants, Cafes und Kunstgalerien. Illustre und zahlungskräftige Gäste sind hier herzlich willkommen, während die Touristenbusse des gemeinen Volkes im gesamten Ort nicht anhalten dürfen. Perfekt um einen Tag am Meer zu verbringen: Die kleine Kieselsteinbucht Cala Deia mit Bootsanlegestelle und Restaurant, auf dessen Terrasse man frischen Fisch genießen kann.
In Soller Die hübsche Stadt ist vor allem als Ausflugsort beliebt. Sie liegt in einem fruchtbaren, von hohen Bergen umgebenen Tal (Tal der Orangen) und besticht durch ihre kachelgeschmückten Patrizierhäuser und die engen, stimmungsvollen Gassen der Altstadt. Soller ist die Endstation der Schmalspurbahn (Roter Blitz) aus Palma und wird wiederum durch ein nostalgische Straßenbahn mit dem Badeort und Hafen Port de Soller verbunden.
In Pollença/Port de Pollença Die Hafenstadt Port de Pollença ist eher beschaulich und gehört mit seinen zwei feinsandigen Stränden zu den gepflegtesten Badeorten der Balearen. Besonders hübsch ist der Passeig Voramar mit seinen alten Sommerhäuschen und Bootsstegen. Die Küstenzone gilt als bestes Segel- und Surfgebiet und es gibt eine Tauchbasis, eine Reitschule, sowie einen 9-Loch-Golfplatz (außerhalb). Port de Pollença ist auch Ausgangspunkt der gewundenen Panoramastraße, die über den Aussichtspunkt Mirador d’es Colomer zur wahrhaft paradiesischen Sandbucht Cala Figuera und zum Leuchtturm am Cap de Formentor (nördlichste Landspitze Mallorcas) führt. Unbedingt sehenswert: Das Nobelhotel Formentor mit dem glasklaren Badestrand der Cala Pi. Die Landstadt Pollença, mit seinem verwinkelten Stadtkern, liegt einige Kilometer von der Küste entfernt. Als Hauptsehenswürdigkeiten gelten der nostalgische Marktplatz und der Kalvarienberg mit seiner 365-stufigen Treppe.
In Alcudia Der Badeort Port d’Alcudia liegt am nördlichen Ende des längsten Sandstrandes der Insel und ist ideales Ziel für einen Familienurlaub, da er über einen flachen, sauberen Strand und vielseitige Sportmöglichkeiten verfügt. Neben Segel- und Surfschulen, gibt es Möglichkeiten zum Tennis spielen und Wasserski fahren, sowie einen Reiterhof.
In Cala Rajada Das einstige Fischerdorf hat sich zur deutschen Touristenhochburg entwickelt und findet aufgrund seiner Sportmöglichkeiten und des regen Nachtlebens besonders beim jüngeren Publikum Anklang. Es werden geführte Wanderungen und Ausflüge mit dem Glasbodenboot angeboten.
In Cala Millor Dank seines 2 km langen Sandstrandes hat sich Cala Millor zum größten Touristenort der Ostküste entwickelt. Zum Sportangebot gehören Sporthafen, Bootsverleih, Wassersportschule, Tenniscenter, Reitclub und ein 9-Loch-Golfplatz. Der strandnahe Bereich ist eine verkehrsberuhigte Zone, in der eine Promenade zum Flanieren einlädt. Abends trifft man sich hier in den Bars, Restaurants und Discotheken.
In S’Arenal Obwohl viele Deutsche mit Arenal die Gegend rund um den “Ballermann“ meinen, liegt diese Zone in Wahrheit weiter im Osten und besteht aus Apartmentblocks und Billigtourismus mit vorwiegend deutschen und englischen Kneipen. Daneben haben viele Spanier in den hinteren Straßenreihen ihren Dauerwohnsitz, so dass hier auch im Winter das Leben weitergeht.
In Cala d’Or Schneeweiß präsentiert sich diese Feriensiedlung, die sich um fünf feinsandige, aber schmale Strände gruppiert. Die Hotel- und Appartmentkomplexe sind im kubenförmigen Ibiza-Stil gebaut und durchweg flach. Im gesamten Ort gibt es keine Hochhäuser !
In Colonia de Sant Jordi Das ehemalige Schmugglerparadies ist heute ein Bade- und Sportrevier, mit ruhigen, weiten Sandstränden. Im Nordwesten liegt die kilometerlange Dünenbucht Platja des Trenc, der definitiv zu den schönsten Stränden der Insel zählt. |